Pen of the Year 2018

Imperium Romanum

Pen of the Year 2018

Tradition und Tatkraft

Im 18. Jahrhundert gegründet, entwickelt sich Faber von der Mitte des 19. Jahrhunderts an zum bedeutendsten Hersteller von holzgefassten Blei- und Buntstiften. Damals macht Lothar Freiherr von Faber aus dem Bleistift das erste Markenschreibgerät der Welt und erschafft eine Reihe faszinierender Produkte, die bis heute vorbildlich sind. Als
seine Enkelin Freiin Ottilie von Faber im Jahr 1898 Graf Alexander zu Castell-Rüdenhausen heiratet, entsteht mit Einwilligung des bayerischen Königs der Name Faber-Castell. Unbestechliches Qualitätsbewusstsein, zukunftweisende Tatkraft sowie soziales Engagement bilden bis heute die Grundlage unseres Handelns.
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Ein Imperium für Jahrtausende

Nach der Erstauflage 2003 hat sich der Pen of the Year bei Liebhabern luxuriöser Schreibkultur eine Ausnahmestellung erobert. Die exklusiven Schreibgeräte erscheinen in limitierter Auflage und setzen außergewöhnliche Materialien, mit großem handwerklichem Geschick gearbeitet, in Szene. Die aktuelle Edition des Pen of the Year erzählt von Epochen, Persönlichkeiten und Völkern, deren Taten die Geschichte der Menschheit geprägt haben. Diesmal steht ein Reich im Mittelpunkt, das vom 8. Jahrhundert v. Chr. an Schritt für Schritt drei Kontinente miteinander verbindet: Europa, Afrika und Asien. Noch heute, zu Anfang des 3. Jahrtausends, übt es einen kaum zu ermessenden Einfluss auf unsere Welt aus: das Imperium Romanum.
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Rom – die ewige Stadt

Dem Mythos zufolge wird Rom im Jahr 753 v. Chr. von Romulus gegründet. Davor ereignet sich ein Drama: Romulus und sein Zwillingsbruder Remus werden ausgesetzt und – von einer Wölfin gefunden und gesäugt – auf wunderbare Weise gerettet. So beginnt ein Aufstieg, der in der antiken Welt seinesgleichen sucht. Im Jahr 117 n. Chr. steht die Metropole am Tiber im Zenit ihrer Macht. Der riesige Einflussbereich erstreckt sich nun von Schottland im Norden bis zum afrikanischen Nubien und von Portugal im Westen bis nach Mesopotamien in Vorderasien. Mit seiner Vielfalt an Völkern verkörpert das Römische Reich die Idee eines „imperium sine
fine”, eines „grenzenlosen Reichs“ regiert von Rom als „ewiger Stadt“. Ihr Wahrzeichen ist das Kolosseum: Die legendäre Kampfarena der Gladiatoren ist ein architektonisches Wunderwerk, das den Wandel der Epochen überdauert hat.
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Der Glanz der Legionen

Die wichtigste Säule von Roms Macht sind neben dem straff organisierten Staat seine ruhmreichen Legionen. Als eine Auslese der Besten trotzen sie jedem Gegner, selbst der Zeit: An die tausend Jahre werden diese Eliteeinheiten bestehen. Eine besondere Mentalität zeichnet sie aus: Legionäre sind keine tollkühnen Krieger, sondern hervorragend ausgebildete Soldaten, die auch in höchster Bedrängnis ihre Gefechtsposition halten. Wilden „Barbaren“-Heeren treten sie mit unbedingter Geschlossenheit und Disziplin gegenüber: Jeder wird von seinem Nebenmann gedeckt. Fällt einer, tritt ein anderer vor und schließt die Lücke. Mit diesem unbeugsamen, selbstlosen Kampfgeist gelingt es ihnen schließlich sogar, den genialen Strategen Hannibal zu besiegen.
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Bezwingender Geist, epochemachende Werke

Imperatoren, Gladiatoren und Legionen prägen das Bild Roms. Doch der Einfluss des Römischen Reiches ist vielschichtiger und tiefer. Künste und Kultur erleben zu jener Zeit eine Hochblüte und die Lebensqualität wird in Europa und Nordafrika erst viele Jahrhunderte später wieder erreicht. Auch in anderer Hinsicht bleibt Rom epochales Vorbild: So ruht das Rechts- und Staatswesen Europas auf römischen Fundamenten. Und auch heute noch verwenden einige Wissenschaften lateinische Fachausdrücke. In der globalen Kommunikation ist das lateinische Alphabet allgegenwärtig. Selbst der Baustoff für die modernen Metropolen kommt von den Römern: Schon im 2. Jahrhundert v. Chr. haben sie den Beton erfunden. Markante römische Stilelemente wie Bögen, Säulen und Kuppeln prägen zudem bis heute viele Regierungs- und Repräsentationsbauten.

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VENI, VIDI, VICI

Großes ist ihm in die Wiege gelegt worden: Einem altrömischen Patriziergeschlecht entstammend, hat Gaius Julius Caesar rasch bedeutende Ämter inne, erobert ganz Gallien bis an den Rhein und steht danach mehr denn je im Ruf, seine Ziele entschlossen durchzusetzen. Wie kein anderer versteht er es, seinen Taten denkwürdige Worte folgen zu lassen: Als seine Legionäre in der Schlacht von Zela die Truppen Pharnakes’ II. in nur vier Stunden aufgerieben haben, schreibt er an einen Freund: „Veni, vidi, vici – ich kam, ich sah, ich siegte.” Einmal gehört prägt sich der knappe, triumphale Satz für immer ein. Mit Caesar beginnt die Umwandlung der römischen Republik in ein Kaiserreich. Er ist der Erste, den man zu Lebzeiten auf römischen Münzen abbildet.

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Macht und Leidenschaft

Im ägyptischen Thronstreit ergreift Caesar zugunsten von Kleopatra Partei. Eine leidenschaftliche Liebesbeziehung entwickelt sich. Bei ihrem Staatsbesuch in Rom veranstaltet die Pharaonin in Caesars Villa luxuriöse Bankette, die
großes Aufsehen erregen. Im Tempel der Venus lässt der Imperator seinerseits eine goldene Statue mit den Zügen Kleopatras aufstellen: Ihr wird als Göttin, als Inkarnation der Isis bzw. der Venus gehuldigt. 

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Der Stein der Götter

Stein der Götter – mit diesen Worten brachten einst die Griechen ihre Ehrfurcht vor der Schönheit des Marmors zum Ausdruck. Die Römer folgen ihnen darin: Ehrenstatuen aus Marmor sind ihren Göttern und Kaisern vorbehalten. In großer Zahl angefertigt, künden die Bildnisse überall von der Macht Roms und sind noch heute in vielen Museen zu bestaunen. Zu ihrer Respekt einflößenden Ausstrahlung trägt Marmor von höchster Qualität aus dem toskanischen Carrara wesentlich bei. Er ist vor 30 Millionen Jahren entstanden, als die afrikanische und die europäische Kontinentalplatten bei ihrem Zusammentreffen die Alpen entstehen ließen. Meisterhaften Bildhauern ermöglicht es der erlesene Stein, Statuen voller Leben zu erschaffen.

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Schönheit in Weiß

Statuario-Marmor aus Carrara umgibt die Aura des Einzigartigen. Aus dem außerordentlich feinkörnigen, weiß schimmernden Stein hat Michelangelo seinen monumentalen David geschaffen, die wohl bekannteste Skulptur der Kunstgeschichte. In der Welt des Luxus steht der Statuario für Eleganz, Prestige und anspruchsvollste repräsentative Werte – eindrucksvoll zu sehen etwa in der Eingangshalle des Faber-Castell’schen Schlosses. Für den Pen of the Year 2018 „Imperium Romanum“ haben wir eine besondere Varietät des Statuarios ausgewählt. Jedes einzelne Exemplar ist in der Edelsteinmanufaktur Stephan von Hand gefertigt. Zwischen die Marmorsegmente des Schaftes sind platinierte Ringe mit Lorbeerkränzen gearbeitet, die Ruhm und Erfolg symbolisieren und dem Schreibgerät seine unnachahmliche Eleganz verleihen. Ein weiteres außergewöhnliches Detail der Edition ist die aufwendig gearbeitete Kappe mit der Gravur des berühmten Kolosseums und einem Caesar-Denar en miniature. Als Modell des Caesar-Denars diente uns eine sehr seltene, antike Silbermünze mit dem Konterfei des Imperators aus dem Jahr 44 v. Chr. Das Original haben wir bei dem international renommierten Münzhändler und vereidigten Sachverständigen Ritter in Düsseldorf gefunden.

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Faszination in Schwarz

Ein faszinierender Kontrast ist die Ausstrahlung der „Black Edition“. Auf der Suche nach einem geeigneten Pendant zum weißen Statuario-Marmor sind wir auf der einst zu Rom gehörenden iberischen Halbinsel fündig geworden. Der Nero Marquina aus der Region Vizcaya im Baskenland verbindet mit größtem Raffinement schwarzen Grundton und ausgeprägte, weiße Struktur. Er harmoniert perfekt mit der anthrazitgrauen PVD-Beschichtung aus Titan, die im Gebrauch eine changierende Oberfläche erhält. Der Füllfederhalter ist mit einer von Hand eingeschriebenen 18 Karat Goldfeder mit Ruthenium-Beschichtung ausgestattet, die perfekt zu dem sehr maskulin gestalteten Schaft passt. Die Kappe der „Black Edition“ wird ebenfalls von einer Gravur des Kolosseums sowie einem Caesar-Denar. Der platinierte Füllfederhalter mit 18 Karat Bicolor Goldfeder ist auf 400 Exemplare limitiert, der Tintenroller auf nur 120 Exemplare. Die „Black Edition“ erscheint mit einer exklusiven Auflage von nur 330 Füllfederhaltern und 100 Tintenrollern. Die Exemplare beider Editionen sind einzeln nummeriert und werden in einer hochglänzend polierten, schwarzen Holzschatulle aufbewahrt. Ein Zertifikat mit der Unterschrift von Charles Graf von Faber-Castell bescheinigt die Limitierungen.

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